Die Vorgehängte Hinterlüftete Fassade: Das intelligente Schutzschild für Ihr Haus

Ein Haus muss atmen können, um dauerhaft gesund zu bleiben.

Es trennt die äußere Schutzhülle baulich von der Wärmedämmung und der tragenden Wand.
Was kompliziert klingt, ist in der Praxis die effektivste Methode, um Bausubstanz vor Feuchtigkeit zu schützen, Schimmel vorzubeugen und gleichzeitig das Wohnklima massiv zu verbessern. Als Ihr Fachpartner in Österreich erklären wir Ihnen hier, wie diese Technik funktioniert und warum sie die beste Investition für Ihr Zuhause ist.


  1. Die Bestandswand: Die solide Basis Ihres Hauses.
  2. Die Dämmschicht: Hält die Wärme dort, wo sie hingehört – im Haus.
  3. Der Hinterlüftungsspalt: Das Herzstück. Hier zirkuliert Luft und transportiert Feuchtigkeit nach außen ab.
  4. Die Sichtfassade: Ihr individuelles Design (z.B. Klinker, Holz, Stein, Putz)




Die Bauphysik: Ein Kamin gegen Feuchtigkeit

Das Herzstück des Systems ist der Hinterlüftungsspalt. Hier entsteht ein natürlicher Luftstrom – der sogenannte Kamineffekt.

  • Warum das genial ist: Feuchtigkeit, die durch das Wohnen im Inneren entsteht (Kochen, Duschen, Atmen), wird durch die Wand nach außen transportiert und im Luftspalt einfach "weggeweht".
  • Ihr Resultat: Die Bausubstanz bleibt dauerhaft trocken. Schimmelbildung wird physikalisch unmöglich gemacht, und das Mauerwerk bleibt über Jahrzehnte gesund.


Das Thermos-Prinzip: Kühle Sommer, warme Winter

Die VHF ist ein Meister der Temperaturregulierung.

  • Im Sommer: Die Sonne knallt nicht direkt auf die Dämmung, sondern auf die Sichtfassade. Die Hitze wird im Luftspalt sofort nach oben abgeführt, bevor sie ins Haus dringen kann. Ihr Haus bleibt spürbar kühler – ganz ohne Stromfresser wie Klimaanlagen.
  • Im Winter: Die lückenlose Dämmschicht wird nicht durch Witterung belastet und behält ihre volle Effizienz. Die Heizwärme bleibt dort, wo sie hingehört: in Ihren Räumen.


Schluss mit Rissen: Entkoppelung statt Starrheit

Putzfassaden neigen durch Temperaturschwankungen zu Rissen. Unsere VHF-Systeme (egal ob in Holz- oder Klinkeroptik) sind entkoppelt.

  • Der Vorteil: Die Materialien können sich bei Hitze ausdehnen und bei Kälte zusammenziehen, ohne Spannungen auf die Wand zu übertragen. Das bedeutet für Sie: Eine Fassade, die nach 30 Jahren noch so perfekt aussieht wie am ersten Tag. Kein Nachstreichen, kein Verputzen, kein Sanierungsstress.


Schallschutz: Die Ruhe, die Sie verdienen

Durch den mehrschichtigen Aufbau mit Luftzwischenraum wirkt die VHF wie ein riesiger Schallschlucker. Straßenlärm und Umgebungsgeräusche werden massiv reduziert. In Ihrem Haus herrscht eine Ruhe, die man in Häusern mit herkömmlichem Vollwärmeschutz vergeblich sucht.


VHF vs. Vollwärmeschutz: Warum die Hinterlüftung den Unterschied macht

Bei der thermischen Sanierung stehen Hausbesitzer meist vor der Wahl: Ein klassisches Wärmedämmverbundsystem (WDVS / Vollwärmeschutz), bei dem die Schichten direkt auf die Wand geklebt werden, oder eine Vorgehängte Hinterlüftete Fassade (VHF). Obwohl beide Systeme dämmen, bietet die VHF durch ihre konstruktive Trennung von Dämmung und Wetterschutz entscheidende Vorteile in der Bauphysik:

Feuchtigkeitsmanagement statt Versiegelung

Beim klassischen Vollwärmeschutz sind Dämmung und Putz eine starre Einheit. Feuchtigkeit, die aus dem Mauerwerk nach außen wandert, muss mühsam durch den Putz diffundieren.

  • Der VHF-Vorteil: Durch den aktiven Luftstrom im Hinterlüftungsspalt wird Feuchtigkeit sofort abtransportiert. Das System „atmet“ aktiv. Das Risiko von Feuchtigkeitsstau und daraus resultierendem Schimmel im Innenraum wird bei einer VHF konstruktiv minimiert.


Algen- und Pilzbefall (Veralgung)

Sicher haben Sie schon Putzfassaden gesehen, die nach wenigen Jahren grünliche oder graue Schleier (Algen) aufweisen. Das liegt daran, dass Putz auf Dämmung nachts stark abkühlt und Tauwasser lange auf der Oberfläche stehen bleibt.

  • Der VHF-Vorteil: Die Paneele der VHF trocknen durch die Hinterlüftung und die Luftzirkulation wesentlich schneller ab. Algen und Pilzen wird die Lebensgrundlage – die dauerhafte Feuchtigkeit – entzogen. Ihre Fassade bleibt ohne chemische Zusätze (Biozide) deutlich länger sauber.


Mechanische Belastbarkeit & Hagelschutz

Zierer hagelfest Zierer Strukturelement hagelfest

Ein Vollwärmeschutz hat oft eine dünne Putzschicht, die bei Hagel oder Stößen (z.B. spielende Kinder, Fahrräder) zu Rissen oder Löchern neigen kann.

  • Der VHF-Vorteil: Viele von uns angebotenen Fassadenplatten sind extrem schlagfest. Sie bilden eine harte Schutzschale, die mechanischen Belastungen und extremen Wetterereignissen wie Hagel weitaus besser standhält als eine dünne Putzschicht.


Thermische Entkopplung gegen Risse

Putzfassaden stehen unter enormem Stress, wenn die Sonne darauf brennt und es nachts abkühlt. Da sich Putz und Dämmung unterschiedlich ausdehnen, entstehen oft feine Haarrisse.

  • Der VHF-Vorteil: Bei der VHF sind die Schichten voneinander entkoppelt. Die Paneele können sich bei Hitze frei ausdehnen, ohne Spannungen auf die Dämmung oder das Mauerwerk zu übertragen. Das Ergebnis ist eine dauerhaft rissfreie Optik.
 
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